E-Paper - 20. Dezember 2018
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CVP-Frauen unterstützen Lohngleichheits-Charta

Der Grundsatz «Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit» steht seit 1981 in der Verfassung. Seither werden der Verfassungsartikel und das Bundesgesetz über die Gleichstellung nur ungenügend umgesetzt

oder schlichtweg ignoriert, sagt der Vorstand der CVP Frauen Thurgau.

Kanton Dies habe weitreichende Konsequenzen so der Vorstand weiter: Frauen und ihre Familien werden aus nicht erklärbaren Gründen durchschnittlich um rund sieben Prozent ihres Lohnes geprellt. Um die Lohnungleichheit endlich und zumindest bei der öffentlichen Hand zu beseitigen, hat der Bund 2016 die «Charta der Lohngleichheit im öffentlichen Sektor» lanciert. Die Charta enthält mehrere wichtige Forderungen und Aufgaben. Laut CVP-Frauen ist die wichtigste, dass die Unterzeichnenden in ihren Verwaltungen entschlossen gegen die Lohndiskriminierung vorgehen und den Verfassungsgrundsatz umsetzen. Die Zwischenbilanz im Herbst 2017 war aus Ostschweizer Sicht unerfreulich: Neben dem Bund unterschrieben zwölf Kantone und 23 Gemeinden. Darunter waren weder der Thurgau noch eine einzige Thurgauer Gemeinde. In der Zwischenzeit hat sich die Situation auch aus Sicht der CVP-Frauen leicht verbessert. Stand heute haben acht Thurgauer Gemeinden die Charta unterschrieben. Die CVP-Frauen Thurgau hoffen sehr, dass noch viele weitere folgen werden und so bezüglich Lohngleichheit im öffentlichen Sektor Transparenz geschaffen wird. pd

Frauenfelder Nachrichten vom Donnerstag, 20. Dezember 2018, Seite 16 (52 Views)

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